Was passiert bei einem Einsatz eigentlich genau? Wie würde es mir ergehen, wenn ich selbst einmal in eine lebensbedrohliche Situation käme? Foto: D. Möller / DRK e.V.
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Katastropheneinsatz am Tag X

Wie ist das DRK auf Katastropheneinsätze im eigenen Land vorbereitet? Kein Strom, kein Wasser und überfüllte Krankenhäuser - dies sind mögliche Folgen eines Terroranschlages. Seit den Anschlägen vom 11. September 2001 und dem Anschlag in Madrid am 11. März 2004 warnen Sicherheitsexperten, dass sich so ein Anschlag auch in Deutschland ereignen kann. Der Rettungsdienst und der Katastrophenschutz des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) sind auf solche Szenarien vorbereitet. Über 28.000 Mitarbeiter und ehrenamtliche Helfer arbeiten mit 5.000 Fahrzeugen bundesweit im DRK-Rettungsdienst. 


Schnelle Einsatzgruppen
Der Regelrettungsdienst greift auf die sogenannten Schnell-Einsatz-Gruppen (SEG) des DRK zurück, wenn er den Schaden allein nicht mehr bewältigen kann. In diesem Fall kann das DRK den Regelrettungsdienst mit seinem Sanitätsdienst und dem Betreuungsdienst beim Aufbau von Verbandsplätzen und Notunterkünften, Verletzungsversorgung sowie Betreuung Hilfsbedürftiger unterstützen.

Notunterkünfte für bis zu 10.000 Menschen 
Hinzu kommt der DRK-Hilfszug, der bis zu 10.000 Menschen eine längerfristige Notunterkunft gewährleisten kann. Der DRK-Hilfszug besteht aus 2.200 ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen, die bundesweit in neun Abteilungen aufgeteilt sind. Sie richten Betreuungs- und Pflegebereiche ein, versorgen Krankenhäuser mit Verbandsmaterial und Medikamenten und kümmern sich um Trinkwasserbereitstellung, Stromversorgung oder das Kommunikationsnetzwerk. 

Die Einsatzpotentiale des DRK
2004 waren die 400.000 ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen des DRK mehr als 29 Millionen Stunden im Einsatz. 

DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters spricht am 9. Dezember bei Maybrit Illner in der Talkrunde „Berlin Mitte“ über dieses Thema.

Davor sendet das ZDF die Sondersendung „Tag X“ – Terror gegen Deutschland